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Stadtteilführung
Kurse (26)
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Münchner Traditionskaufhäuser
Ab den 1870er Jahren bekam Münchens Innenstadt ein neues Gesicht: Die Straßen wurden verbreitert und es entstanden über mehrere mittelalterliche Bauparzellen hinweg moderne, mehrstöckige Wohn- und Geschäftshäuser. Wir begeben uns zu den Ursprungsorten der Warenhäuser Ludwig Beck, Uhlfelder, Oberpollinger und Hermann Tietz und erfahren vor Ort die Geschichten dieser Konsumparadiese.
Architektur bewegt. Jugendstil in Schwabing
Der Jugendstil entwickelte sich aus der Dekoration und umfasste viele Lebensbereiche wie Möbel, Schmuck, Architektur oder Grafik. Wir schauen uns auf diesem Rundgang durch Schwabing die besonderen Fassadengestaltungen an, widmen uns aber auch den Bewohnerinnen, denn für den Alltag noch wichtiger waren die kreativen und "befreienden" Änderungen in der Mode. Folgen Sie unserer Spurensuche in die Zeit der vorletzten Jahrhundertwende in München.
Kursleitung: Ute Völcker
Veranstaltungsort: München, Münchner Freiheit, Ecke Haimhauser Str., vor der Ursula-Apotheke
In Kooperation mit vhs Gilching
Solln: vom Dorf der Bauern und Handwerker zum Kloster Warnberg
Solln ist wohl der größte in seinem Kern noch weitgehend dörflich erhaltene Stadtteil Münchens. Hier haben sich ein liebenswertes mittelalterliches Dorfkircherl mit einem Altar von Joh.Bapt. Straub, eine bedeutende Pfarrkirche, alte Wirtshäuser, malerische Handwerker-Häuser und ein Dorfteich als zu Spaziergängen einladende Ganzheit erhalten. Vom Dorfbereich führt ein Spaziergang ins Grüne vor der Stadt, zum ehem. Landsitz der Münchner Jesuiten mit seiner kostbaren Kapelle mit Werken von Erasmus Grasser und Joh.Bapt. Straub und dem höchsten Punkt Münchens.
Esprit & Philosophie - Stadttour zum 100. Geburtstag Michel Foucaults
Foucaults (1926-1984) Philosophie zu Räumen griffen Architekten, Regisseure, Gartenkünstler auf. Utopien, Heterotopien, Spiegel fragen nach Sein, Schein, Selbstinszenierung, Theater, Kunst, Natur.
Auf den Spuren von Königin Caroline durch Schloss und Park Nymphenburg
Wir wandeln auf bei diesem Rundgang durch Schloss und Garten in Nymphenburg auf den Spuren des ersten bayerischen Königspaars Max I. Joseph und Caroline. Dabei erinnern wir uns unter anderem an den allerersten protestantischen Gottesdienst auf (alt-)bayerischem Boden im Sommer 1799. Wir besuchen die Appartements von Königin Caroline im ersten Stock und werfen einen Blick auf den Park, der unter dem Herrscherpaar seine heutige Form angenommen hat, sowie in den Garten der Prinzessinnen.
Kursleitung: Christian Sepp M.A.
In Kooperation mit vhs Gilching
Traumstadt Schwabing
Einst war Schwabing ein idyllisches Bauern- und Flößerdorf, von dem sich ein kleiner Kern mit einer bemerkenswerten Kirche erhalten hat. Um 1900 entwickelte sich das nahe der Universität gelegene Schwabing zu einer Kleinstadt und zu einem Zentrum des Jugendstil: Sie werden die markantesten Bauten dieser Epoche entdecken.
Besuch von Winnetou und Kommissar Derrick auf dem Neuen Friedhof in Gräfelfing
Er ist der Friedhof der Mythen, jener der Antike und jener der Neuzeit. Zu letzteren zählen ohne Zweifel Kommissar Derrick, alias Horst Tappert, und Winnetou, alias Pierre Brice. Winnetou, der schöne Indianer aus seligen Karly May-Tagen, als das Wort Indianer noch nicht umstritten war und Karl May Bücher und -filme eine ganze Genaration prägten. Auch Horst Tappert war einst gefeiert und später umstritten. Von seiner Profession als Schauspieler künden zwei antike Masken auf seinem Grab: Komödie und Tragödie. Von Widerstand und Mut erzählt das seit 2024 leere Grab von Mirok li, Widerstandskämpfer und Freund von Professor Huber von der Weißen Rose. Und alle ruhen in der schützenden Hand von Richard Riemerschmid, der den Friedhof gestaltet hat und selbst hier unter einem überwucherten Stein begraben ist. Am Ende die Frage: Who pays the ferryman für unsere Fahrt in den Hades.
Frauengeschichte auf dem Münchner Waldfriedhof - Bühne, Bücher und Moneten
Der Fokus dieses Rundgangs auf dem Waldfriedhof liegt in der Vorstellung bekannter wie auch weniger bekannter Unternehmerinnen, Schriftstellerinnen und Schauspielerinnen, welche in München lebten und wirkten. Neben einzelnen Biografien werden auch Fragen der Erinnerungskultur und Sichtbarkeit weiblicher Lebensleistungen im öffentlichen Raum thematisiert. Erläuterungen zur Entstehungsgeschichte des Waldfriedhofs runden die Führung ab.
Hinter den Kulissen - Backstube Rischart
1883 eröffnete Max Rischart sen. eine Bäckerei in der Isarvorstadt. Seither haben sich fünf Generationen um das Gedeihen der Münchner Traditionsbäckerei gekümmert. 2025 zog die Produktionsstätte des Familienunternehmens in einen neuen Gebäudekomplex an der Theresienwiese, der u.a. auch die Firmenzentrale, ein Café und Werkswohnungen beherbergt. Die Betriebsbesichtigung erlaubt exklusive Blicke hinter die Kulissen und informiert über die mehr als 140-jährige Unternehmensgeschichte.
Hinweis: Rischarts Backhaus erhält zu dem Termin die Namen der Teilnehmenden. Als kleines Geschenk erhält jede teilnehmende Person ein Brot.
Wichtig ist außerdem, dass Sie gut zu Fuß sind. Da die Führung auch durch die Backstube führt, sind Gehhilfen und Rollstühle dort aus Sicherheits- und Hygienegünden leider nicht erlaubt.
Jüdische Isarvorstadt. Spaziergang mit Besichtigung der Synagoge Reichenbachstraße
Die Synagoge in der Reichenbachstraße diente bis zur Eröffnung der Ohel-Jakob-Synagoge am St.-Jakobs-Platz am 9. November 2006 als das Zentrum jüdisch-religiösen Lebens in München. Seither war die Synagoge außer Betrieb, stand leer und war dem Verfall ausgesetzt. 2013 ergriff Rachel Salamander die Initiative zur Sanierung der Synagoge und gründete gemeinsam mit Ron C. Jakubowicz den Verein Synagoge Reichenbachstraße. Seit 2021 wurde die Synagoge umfangreich saniert und in den baulichen Zustand von 1931 rückgebaut. Im September 2025 fand die Feier zur Wiederherstellung statt.
Im geführten Rundgang spazieren Sie gemeinsam mit einem Guide vom Jüdischen Museum München durch die Isarvorstadt zur Synagoge Reichenbachstraße. Das Programm richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren bzw. ab der 9. Jahrgangsstufe.
Bitte beachten Sie: Filmen und Fotografieren ist in der Synagoge Reichenbachstraße untersagt. Das Jüdische Museum erhält vorab die Vor- und Zunamen der Angemeldeten. Eine Abmeldung ist nur bis 2. November möglich.
Treffpunkt ist 10min vor Rundgangsbeginn an der mUseumskasse des Jüdischen Museums München.
Das Programm ist dank des Engagements des Vereins Synagoge Reichenbachstraße e.V. unter Vorsitz von Dr. Rachel Salamander kostenfrei. Eintritt entfällt
Street-Art in München
Man glaubt es kaum, doch die Wiege des Graffiti in Deutschland befindet sich seit den 1980er Jahren in München. Entdecken Sie auf unserem Weg die schönsten vergänglichen Werke der internationalen Sprayer Szene. Unsere Tour startet an Deutschlands größter Freiluft Galerie an der Donnersberger Brücke und führt uns anschließend mit dem öffentlichen Bus, weiter in das Schlachthofviertel. Die Führung endet nach ca. 2 Stunden an der „Alte Utting“.
Das Cuvilliestheater und die weihnachtlichen Höfe der Residenz
Willkommen im schönsten Opernhaus Bayerns! Ein Besuch im Cuvilliestheater versetzt uns in eine andere Zeit: Die Zeit von Mozart und die Welt des Theaters des 18. Jahrhunderts. Neben der Baugeschichte des Theaters werden wir uns mit interessanten Details um Nutzung und Ausstattung des Theaters beschäftigen, aber auch den Strapazen des Wiederaufbaus und natürlich vielen kleinen Geschichten unsere Aufmerksamkeit schenken. Danach schlendern wir noch ein wenig durch die Höfe der Residenz und beenden unseren Rundgang am Weihnachtsmarkt im Kaiserhof. Dort können Sie noch ein wenig Weihnachtsstimmung genießen. Eintritt nicht inklusive. Ticket bitte rechtzeitig vorher kaufen.
Kursleitung: Petra Rhinow
In Kooperation mit vhs München Nord
Haidhausen einst und heute
Tagelöhner, Handwerker und Szenelokale
Einst war Haidhausen von Tagelöhnern besiedelt, in denen die Bewohner unter teils prekären Bedingungen lebten und Schlafgänger für einige Stunden eine Bettstatt fanden.
Dann wurden Mietshäuser errichtet, oft mit kleinen Handwerksbetrieben im Hinterhof. Später entdeckte die Münchner Szene dieses Viertel mit seinem besonderen Charme und es entstanden neue Lokale und Kneipen. Das alles lebt heute nebeneinander und über allem wacht die Johanneskirche, die einen kompletten Glasgemäldezyklus der Neugotik beherbergt.
München um 1900
Die letzte große kunstvolle Stadt-Gestaltung erfaßte um 1900 die ganze Stadt München vom Rathaus am Marienplatz bis zu den Villenkolonien am Stadtrand. Schon die Kostbarkeiten mit denen die Altstadt von Genies wie Gabriel v. Seidel bereichert wurde schlagen uns bei diesem Spaziergang in ihren Bann - von Bank-Palästen über reiche Bürgerhäuser bis hin zu liebevoll gestalteten Denkmälern.
Das ehemalige Hauptzollamt an der Donnersberger Brücke
Wer nach München per Bahn reist oder mit dem Auto über die Donnersberger Brücke fährt, wird von der Imposanz des glaskuppelgekröntem Bauwerk an den Bahnleisen gefangen. Im Verlauf der Führung erfahren Sie Wissenswertes und Interessantes über das Jugendstil-Gebäude und über die vielfältigen Aufgaben des Zolls als Partner der Wirtschaft.
Treffpunkt: Hauptzollamt München, Landsberger Straße 124, (vor brauner Eingangstüre), Zugang über erstes Tor rechts nach der Donnersberger Brücke. Für die Dauer der Führung kann kostenlos auf dem Gelände des Hauptzollamtes geparkt werden.
Hinweis: Es müssen steile Treppen, sieben Stockwerke und längere Wegstrecken zu Fußbewältigt werden. Die Führung ist nicht barrierefrei. Da ein Teil der Führung im Freien stattfindet, bitte auf witterungsbedingte Kleidung achten. Wir weisen Sie auf Vorgabe daraufhin, dass die Teilnahme an der Führung auf eigene Gefahr und Risiko stattfindet.
Kirche, Kloster, Kanzel
Als zertifizierte Kirchenführer:innen der Erzdiözese München und Freising, führen wir Sie kurzweilig und kenntnisreich durch drei ausgewählte Kirchen der Münchner Altstadt. Wir widmen uns bei diesem Rundgang auch der Frage, wie die vielen Kirchen der Innenstadt und die (ehemaligen) Klöster das Gesicht der Stadt bis heute prägen.
Wir starten an der Asamkirche, St. Johann Nepomuk, dem barocken Juwel der Brüdern Cosmas Damian und Egid Quirin Asam. Anschließend geht es zu St. Michael, der größten Renaissancekirche diesseits der Alpen. In St. Peter, der ältesten und traditionellsten Kirche der Stadt, endet unser Spaziergang.
Wer es sportlich mag, kann im Anschluss noch den Turm der Kirche, den sogenannten »Alten Peter«, erklimmen und die fantastische Aussicht bis zu den Alpen genießen. (Der Eintritt hierfür ist nicht im Preis enthalten)
Der Tod, der Gläubiger, der Regen, kommen immer ungelegen
Der Alte Südfriedhof präsentiert einen Querschnitt durch das kulturelle und wirtschaftlichen Leben der bayerischen Haupt- und Residenzstadt. Im 16. Jhrdt. angelegt und im 19. Jhrdt. umgestaltet, ist er heute ein Spiegelbild der sogenannten "besseren" Gesellschaft vergangener Zeiten. Erzählt werden Geschichten von Erfindern und Industriellen, Ärzten und Künstlern sowie Münchner Originalen.
Die ältesten Spuren Münchens
Bei unserem Rundgang durch die neue Dauerausstellung des Archäologischen Museums legen wir einen Schwerpunkt auf die Funde aus dem Stadtgebiet Münchens und den umliegenden Gemeinden. Auch ohne Schriftquellen wird hier schon eine frühe Besiedlung sichtbar. Die Namen vieler Stadtviertel stammen aus unserer Vergangenheit, wie etwa Giesing, dem der Stammesfürst Kyso seinen Namen gab.
München als Residenzstadt - glanzvolles höfisches München
Die Fülle großer Kostbarkeiten, die München zur kunstgeschichtlich bedeutendsten Stadt Deutschlands machen entstanden, weil München Residenzstadt der bayerischen Kufürsten und Könige war. Wir beschäftigen uns damit, dass es in München nicht weniger als 4 Hofkirchen gab und mit Leben und Repräsentation der Kurfürsten und Könige über den Hofadel, die Hofkünstler und -lieferanten sowie die in den Adelsstand aufgerückten Bürgerfamilien. Dadurch begreifen wir, wie glanzvoll unsere Stadt war und lebte und genießen den Abglanz dieser höfischen Jahrhunderte im heutigen München.
Wann beginnt der Advent? Weihnachtsbräuche in München und Bayern
Wir sind in der Adventszeit und gehen durch die Stadt um zu erfahren, was alles hinter unseren so „altbekannten“ Weihnachtsbräuchen steckt. Auf unserem Weg stoßen wir auf viele Heilige, wie z.B. Barbara und Nikolaus, aber auch auf ausgesprochen unheilige Ahnen unseres Brauchtums wie z.B. den Krampus und die Schiache Luz. Am Ende haben Sie eine Menge Spannendes, Lustiges und auch ein wenig Gruseliges über die „staade Zeit“ gelernt. Lassen sie sich überraschen und mitnehmen auf einen vorweihnachtlichen Gang zu versteckten Hinweisen und scheinbar Offensichtlichem, was aber im Zusammenhang mit den einzelnen Tagen des Advent ungeahnte Bedeutungen erhält.