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Online-Vortrag: Kunst im Ohr – Ein Livestream für alle Sinne 3
Kunst im Ohr – Ein Livestream für alle Sinne 3 (Text folgt noch)
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen!
Seien Sie dabei, wenn sich drei Freund*nnen und Freunde der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen.
Teil 3 der Reihe KUNST IM OHR.
Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung.
Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung.
In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle
Im Internet von überall aus teilnehmen
Dr. Andrea Weniger, Jochen Meister, Claudia Böhme
kostenfrei
Der Iran - Zeitgeschichte und Politik
Die Islamische Revolution des Jahres 1979 veränderte die alte Kulturnation Persien von Grund auf. Die vorangegangene Phase der Pahlawi-Monarchie hatte mit ihrem autokratischen Charakter und der Freundschaft zu den USA die revolutionären Tendenzen langfristig begünstigt. Wie ist das Revolutionsregime entstanden, die Verfassungsordnung, wichtige politische Persönlichkeiten von 1979 bis zur Gegenwart, die Außenpolitik unter besonderer Berücksichtigung der Feindschaft gegenüber den USA sowie aktuelle Entwicklungen.
Viren – faszinierend und gefürchtet, aber auch nützlich
Viren sind für die meisten Menschen gleichbedeutend mit Krankheitserregern und haben deshalb ein sehr schlechtes Image. Bei genauerer Betrachtung kann man allerdings erkennen, dass es sich um überaus faszinierende Gebilde handelt, die in der Natur nicht nur Krankheitserreger darstellen, sondern auch eine wichtige Funktion in der Evolution haben und klug eingesetzt, denke man an Bakteriophagen im Kampf gegen resistente Keime, auch eine positive Wirkung für den Menschen entfalten können. Es werden Aufbau und Entdeckung von Viren behandelt, ihre Vermehrung und Funktion in der Natur beleuchtet, Viren als Auslöser für Krankheiten und ihre Bekämpfung
Angewandte Kernphysik
"Atomkraft" und radioaktive Strahlung sind Begriffe, die uns Menschen stark polarisieren und bei den meisten sofort eine Abwehrhaltung hervorrufen. Aber wer weiß eigentlich wirklich darüber Bescheid, was Strahlung ist oder wie ein Kernreaktor funktioniert? Dieses Seminar soll einen Einblick in die Welt der angewandten Kernphysik gewähren, essenzielle Begriffe, Zusammenhänge und Techniken erklären.
Usbekistan und die Renaissance der Seidenstraße
Besonders interessant ist Usbekistan aufgrund seiner Lage auf der ehemaligen Seidenstraße: Hier treffen sich islamische Geschichte, russische Einflüsse aus sowjetischer Zeit, eine persisch-geprägte Architektur und eine dem Türkischen verwandte Sprache. Dies kristallisiert sich in Städten mit magischem Klang: Samarkand und Buchara.
Online-Vortrag: STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen
STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen
Eines der mysteriösesten und bekanntesten Bauwerke der frühen Menschheitsgeschichte ist das Megalith-Bauwerk Stonehenge in England.
Vom 18. September 2026 bis zum 29. August 2027 präsentiert die Archäologische Staatssammlung mit der Ausstellung „STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen“ moderne Forschungserkenntnisse zum weltberühmten Steinkreis!
Kurator Dr. Heiner Schwarzberg führt Sie virtuell durch die Sonderschau mit vielen originalen Funden.
Gemeinsam entdecken Sie die Entwicklung der Anlage und die Menschen dahinter, die diese vor über 5000 Jahren geschaffen und genutzt haben.
Heiner Schwarzberg ist ein deutscher Prähistorischer Archäologe. Er leitet die Abteilung Vorgeschichte an der Archäologischen Staatssammlung in München.
In Kooperation mit der Archäologischen Staatssammlung und der Staatlichen Museumsagentur Bayern
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Dr. Heiner Schwarzberg
kostenfrei
Die Bedeutung der Religion in der US-amerikanischen Gesellschaft
Das Seminar will die verschiedenen religiösen Traditionen in der amerikanischen Gesellschaft vorstellen. Es wird das calvinistisch-puritanische Erbe und das aus ihm erwachsene Selbstverständnis eines besonderen weltgeschichtlichen Auftrags genauso wie die Entstehung des kirchlichen Pluralismus und spezieller amerikanischer Kirchengemeinschaften, etwa der Mormonen, aber auch der afroamerikanischen Kirchen, beleuchten. Auch gegenwärtige, aus mehreren Erweckungsbewegungen entstandene fundamentalistische Strömungen, deren politischer Einfluss und ihre Einstellung zu sozial- und kulturpolitischen Themen wie Abtreibung, geschlechtlicher Orientierung sowie ihr Einfluss auf die Medien werden in den Blick genommen.
Online-Vortrag: Deutsch-jüdische und israelische Literatur
Seit Heinrich Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische Autoren und Autorinnen ein wichtiger Bestandteil der deutschen Literatur.
In ihren Werken kommt zum Ausdruck, was man die „deutsch-jüdische Symbiose“ zu nennen pflegte.
Aber nicht erst seit Hitler war dieser Begriff sehr problematisch und wird heute kaum noch verwendet.
Seit etwa zwei Generationen gibt es in Deutschland auch jüdische Autoren und Autorinnen aus einem anderen Land: aus Israel.
Nach der Staatsgründung 1948 dauerte es noch etwa zwei Jahrzehnte, bis diese Literatur international bekannt wurde, und seit den 1980er Jahren sind Namen wie Amos Oz, Zruya Shalev oder David Grossman auf dem deutschen Buchmarkt sehr präsent.
Als Dichter und Verleger kennt Michael Krüger viele israelische Autoren persönlich; Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erforscht die Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur. In einem Gespräch tauschen sie ihre Erfahrungen aus.
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Prof. Dr. Jakob Hessing, Dr. h.c. Michael Krüger
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Online-Vortrag: Die Abschottung der Welt: Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945
In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten.
Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab.
Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben.
Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen.
Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin.
Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.
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Dr. Susanne Heim
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Online-Vortrag: Versunkene Welten: Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji
Heutzutage spazieren Millionen von Besuchern durch antike Ruinenstädte.
Voll Bewunderung studieren wir die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen uns vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag.
Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene.
Im Altertum ging man mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer um: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert.
Martin Zimmermann zeigt in diesem Vortrag, wie die Menschen in der Antike selbst auf bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji geblickt haben.
Er lehrt Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt.
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Prof. Dr. Martin Zimmermann
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Online-Vortrag: Gemeinsames und Kurioses unter den Sprachen Europas
Gemeinsames und Kurioses unter den Sprachen Europas
Wir machen uns auf eine Rundreise durch die Eurolinguistik, jene Wissenschaft, die nach den Gemeinsamkeiten unter den Sprachen Europas sucht.
Wir durchstreifen die Gebiete Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Schreibung und Kommunikationsgepflogenheiten.
Wie drückt sich die europäische Sichtweise im Wortschatz aus? Aus welchen Sprachen haben die Europäer gerne Wörter übernommen?
Welche typischen Grammatik-, Aussprache- und Schreibkonventionen gibt es? Welche Gepflogenheiten gibt es beim Austausch miteinander?
Und: auf welche Kuriositäten stoßen wir?
Joachim Grzega ist einer der führenden Eurolinguisten.
Er leitet an der VHS Donauwörth den Projektbereich “Innovative Europäische Sprachlehre (InES)” und lehrt an der Universität Eichstätt.
Mi, 19.30-21.00 Uhr, 04.11.
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Prof. Dr. Joachim Grzega kostenfrei
Mythos und Oper
Von Monteverdis „Orfeo“ über Wagners „Ring des Nibelungen“ bis hin zu Richard Strauss’ „Elektra“ oder „Danae“ bestimmt die Mythologie mit ihren zeitlosen Themen und ihren geheimnisvollen Gestalten die Operngeschichte. Der Mythos als Konstante des Daseins bleibt primäre künstlerische Inspirationsquelle und vermag Komponisten und Publikum über die Zeit hinweg gleichermaßen zu faszinieren.
Was ist Geschichte? Wie verläuft Geschichte?
Geschichtsschreibung ist immer menschengemacht und liefert auch den Rahmen für Geschichtstheorien. Die Grundfrage ist, wie Geschichte verläuft. Darüber hat man sich seit der Antike und auch in allen nichtwestlichen Kulturen Gedanken gemacht. Es gibt z. B. zyklische Theorien, bei denen Erde und Kosmos nach einem Weltbrand neu entstehen (etwa bei Heraklit). Es gibt lineare Theorien, z. B. von der Schöpfung bis zum Jüngsten Tag. Sie enden mit dem Untergang der materiellen Welt, aber dem Überleben der Seele. Es gibt Erlösungstheorien, die im Jenseits enden (z. B. der Geschichtsverlauf im Christentum) oder die im Diesseits enden (z. B. im Kommunismus der marxistischen Geschichtstheorie). Vorstellungen zum Verlauf der Geschichte haben großen Einfluss auf bestimmte Literaturgattungen (z. B. Weltchroniken) gehabt und auch auf Kalender. Es gibt außerdem im 19. Jahrhundert sozialdarwinistische und evolutionäre, leider auch rassistische Geschichtstheorien. Auguste Comte liefert mit dem Dreistadiengesetz eine optimistische, Oswald Spengler im 20. Jahrhundert eine pessimistische Geschichtstheorie.
Kleidung, Frisur und Schmuck in der Kunst
Dieser Streifzug durch die Kunstgeschichte führt uns von den „Gewandstatuen“ der Antike bis zu den Kleidern in der Kunst des 21. Jahrhunderts. Dabei geht es um mehr als um Äußerlichkeiten – etwa um das Verständnis des Göttlichen, Standeszugehörigkeit oder Individualität. Kunst und Mode beeinflussen sich gegenseitig: z. B. die Darstellung der Madonna in der höfischen Mode der Auftraggeberzeit, Dürer mit langen Locken, Kleopatra auf einem Rokokogemälde im „Look“ der Renaissance oder das Design Yves Saint Laurents im Stil von Piet Mondrians Kunst.
Mit Komplexität leben
Die zunehmende Globalisierung und die Vernetzung der Wirtschaft haben zu einer Erhöhung der allgemeinen Komplexität beigetragen, die auch Auswirkung auf unser Leben hat. "Kleine" Störungen wie Naturereignisse oder Pandemien haben bei diesen Systemen oft gravierendere Auswirkungen, als das bei einfachen Systemen zu erwarten wäre. Eine hohe Komplexität verunsichert viele Menschen. Sie suchen nach scheinbar "einfachen Lösungen", wie sie z. B. Rechtspopulisten anbieten. Der Kurs stellt Ansätze vor, diese Komplexität anzunehmen und mit ihr umzugehen.
Online-Vortrag: Kunst im Ohr – Ein Livestream für alle Sinne 4
Kunst im Ohr – Ein Livestream für alle Sinne 4 (Text folgt)
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen!
Seien Sie dabei, wenn sich drei Freund*nnen und Freunde der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen.
Teil 4 der Reihe KUNST IM OHR.
Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung.
Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung.
In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle
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Dr. Andrea Weniger, Claudia Böhme, Jochen Meister
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Online-Vortrag: Not am Mann. Die Erfindung toxischer Männlichkeit
Was passiert, wenn eine Gesellschaft aufhört, Männern Geschichten zu erzählen, in denen sie sich wiederfinden können?
In diesem Vortrag analysiert Eva Ladipo, wie Popkultur, Politik und Medien ein Vakuum hinterlassen haben, das rechte Influencer, toxische Männerforen und autoritäre Rollenvorbilder wie Trump oder Musk füllen.
Zwischen Kinoleinwand und Kommentarspalten, zwischen #MeToo und der AfD wird deutlich: Wer über Männlichkeit nicht spricht, überlässt das Feld denen, die sie am liebsten in Machtfantasien und Frauenhass konservieren möchten.
Eva Ladipo studierte Politische Wissenschaften in Cambridge und promovierte über das russische Steuersystem.
Die Journalistin arbeitete als Redakteurin, Ressortleiterin und Korrespondentin bei der FAZ, der Financial Times Deutschland, Vanity Fair, Financial Times und Die Welt.
Sie hat in Russland, Kolumbien und in den USA gearbeitet, bevor sie in Großbritannien gelandet ist. Bei Reclam ist 2026 das Buch „Not am Mann“ erschienen.
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Eva Ladipo
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Online-Vortrag: Die Bauern waren nicht überrascht.
Die Verwunderung war groß, als die Corona-Pandemie die Welt im März 2020 in den Lockdown zwang: So etwas hatte man noch nie erlebt.
Für alle, die in der Landwirtschaft mit Tieren zu tun haben, ist das Leben mit potentiell katastrophalen Krankheitserregern jedoch seit Jahrzehnten betriebliche Normalität.
Der Vortrag bietet anhand des Beispiels der Schweinepest einen Überblick über den Umgang mit Tierseuchen vom 19.
Jahrhundert bis heute und fragt nach den Veränderungen für Menschen und Tiere.
Dabei entsteht ein neues Bild von Landwirtschaft in der Moderne: Agrarproduktion als ständige Auseinandersetzung mit Krisen, die einfach nicht verschwinden wollen.
Frank Uekötter lehrt Technik- und Umweltgeschichte an der Universität Bochum.
Online-Vortrag: Gottes Zeit: Jüdische, christliche und pagane Zeitvorstellungen und Zeiterfahrungen in der Antike
War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten.
Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun?
Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurz gefasst vorstellt.
Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.
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Prof. Dr. Dr. Christoph Markschies
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Online-Vortrag: Rubens oder Rembrandt?
1581 schlug die Geburtsstunde der Republik der Vereinigten Niederlande, als sich die sieben nördlichen niederländischen Provinzen von der spanischen Herrschaft lossagten.
Damit begann eine tiefgreifende künstlerische Neuentwicklung, die zur Ausbildung eines eigenen Malstils führte, der heute im deutschen Sprachraum als „holländisch“ bezeichnet wird.
Dabei blieben die Themen der niederländischen Malerei bestehen. Landschaftsbilder, Seestücke und Genrebilder erhielten jedoch regionaltypische Züge; viele Sujets spiegelten den bürgerlich geprägten Alltag.
So rückten Dünenlandschaften, holländische Küsten und häusliche Interieurs ins Zentrum und prägten damit ein Angebot zur Identifikation, in dem das Streben nach politischer Unabhängigkeit Ausdruck fand.
Für die flämische Malerei blieben die traditionellen Auftraggeber – Adel und Kirche – weiterhin bestimmend. Das belegt beispielhaft das Werk von Peter Paul Rubens, der aber auch in den nördlichen Niederlanden viele Bewunderer fand – darunter Rembrandt, der in seinen Werken den künstlerischen Wettstreit suchte und in der Auseinandersetzung eigene Impulse setzte.
In der Führung werden anhand von Beispielen in der Alten Pinakothek die Unterschiede, aber auch die Parallelen der künstlerischen Auffassungen vorgestellt.
Mirjam Neumeister ist Sammlungsdirektorin der Alten Pinakothek und Sammlungsleiterin für Flämische Barockmalerei an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München.
Die Veranstaltung wird live aus der Alten Pinakothek in München gestreamt.