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Bildende Kunst / Ausstellungen
Kurse (26)
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Karl Valentin und die alten Rittersleut
In der eigens für die Räume der Burg Grünwald erstellten Sonderausstellung gehen wir Valentins Liebe zu den Rittern und seinem Begriff des Mittelalters auf den Grund. Außerdem lernen wir bei unserem Rundgang in der Burg verschiedene Orte kennen, an denen Karl Valentin unterwegs war.
Es führt Sie Frau Hella Neusiedl-Hub.
Molassic Park – Eine Expedition zu Bayerns Menschenaffen, Urelefanten und subtropischen Wäldern
Vier Meter große Hauerelefanten und furchterregende Säbelzahnkatzen durchstreifen eine Landschaft mit Zimtbäumen und Sumpfzypressen, Menschenaffen klettern in den Bäumen und Flughörnchen, groß wie Bettvorleger, segeln von Baum zu Baum. Was klingt wie aus einem Hollywoodfilm, ist unsere Heimat zur Zeit der „Oberen Süßwassermolasse“ vor etwas mehr als 10 Millionen Jahren.
Große Aufmerksamkeit erlangte diese fremdartige Welt im Jahr 2019. In einer Tongrube im Allgäu war eine 11,6 Millionen Jahre alte, bislang unbekannte Menschenaffenart entdeckt worden. Das Besondere daran: Das als „Udo“ bekannt gewordene Tier zeigt deutliche Hinweise auf eine aufrechte Fortbewegung – ein Merkmal, das bei der Frage nach der Entstehung des Menschen eine große Rolle spielt.
Die Ausstellung zeigt viele außergewöhnliche Molasse-Fossilien aus verschiedenen Fundstätten in Bayern – die meisten im Original, einige andere wie die Funde von Udo als originalgetreue Repliken. Sie lassen die Tier- und Pflanzenwelt dieser Zeit aufleben und in großformatigen Landschaftsrekonstruktionen des bekannten spanischen Paläokünstlers Mauricio Antón lebendig werden.
Darüber hinaus gewährt die Ausstellung Einblicke, wie die Forschung den Spuren der Zeit ihre Geheimnisse entlockt. Dabei haben die Besucherinnen und Besucher nicht nur die Möglichkeit, Repliken von Udos Knochen in die Hand zu nehmen und zu studieren. Sie können auch selbst den Fund eines fossilen Blattes einer Art zuordnen, unter dem Mikroskop fossile Pollen bestimmen oder etwa 11 Millionen alte Zähne berühren und erfahren, was sich aus diesen über das Leben eines Tieres ableiten lässt.
Möglich wurde diese erstmals 2021 im Botanischen Garten München-Nymphenburg gezeigte und nun um neue Funde und Originale erweiterte Ausstellung durch die Zusammenarbeit von Museum Mensch und Natur, Botanischem Garten, der Bayerischen Staatsammlung für Paläontologie und Geologie sowie der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Madelaine Böhme an der Universität Tübingen.
Gründung und Aufstieg der NSDAP
Warum wurde gerade München zum Gründungs- und Aufstiegsort der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) und warum spielte die Stadt auch nach der Machtübernahme 1933 weiterhin eine besondere Rolle in der NS-Diktatur?
In diesem Rundgang in Deutscher Gebärdensprache schauen wir uns die Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und die Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP an: Wir werfen einen Blick auf das politische Klima, das nach der Novemberrevolution 1918 in München herrschte und die Entwicklung der kleinen Splitterpartei DAP zur Massenpartei NSDAP begünstigte. Außerdem blicken wir auf die Ereignisse und Mechanismen, die zur Machtübernahme der Nationalsozialist*innen führten und die Demokratie zum Scheitern brachten.
Das Jüdische Museum München - Unser Haus
Wie entstand das heutige Jüdische Museum München? Was hat es mit der besonderen Architektur auf sich? Was verbirgt sich in der Dauerausstellung Stimme_Orte_Zeiten? Welche Objekte gibt es zu entdecken? Welchen Spuren kann man folgen? Diesen und weiteren Fragen möchten wir in unserem Rundgang „Das Jüdische Museum München – unser Haus“ nachgehen.
Das Jüdische Museum München öffnete im Jahr 2007 seine Türen und bietet seinen Besucher*innen seither auf vielfältige Weise die Gelegenheit, in die jüdische Geschichte und Gegenwart seiner Stadt einzutauchen.
Die Dauerausstellung zeigt unterschiedliche Facetten und Narrative jüdischen Lebens in München. Verschiedene Stationen veranschaulichen diese Leben und erzählen besondere und alltägliche Geschichten.
Im Rundgang „Das Jüdische Museum München – Unser Haus“ stellen unsere Guides ausgewählte Aspekte der Geschichte des Hauses anhand einiger Objekte aus der Dauerausstellung vor. Dabei liegt ein Schwerpunkt auch darauf, in einen Dialog mit den Besucher*innen zu treten und die im Museum ausgehandelten Themen zu reflektieren und einzuordnen.
Rundgang für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren
Termin wird bekannt gegeben.
Kunst aktuell - Galeriebesuche
Meistens werden uns Künstler und Kunstrichtungen erst nach vielen Jahren bekannt. Was aber ist die Kunst der Gegenwart? In privaten Münchner Galerien werden wir ein breites Spektrum aktueller Strömungen entdecken und uns damit auseinandersetzen. Der Treffpunkt variiert von Termin zu Termin. Museum Brandhorst ist der 1. Treffpunkt. Die weiteren Treffpunkte gibt Ihnen die Kursleiterin in den Führungen bekannt.
Von Herzögen, Kurfürsten und Königen
Tauchen Sie im Bayerischen Nationalmuseum anhand ausgewählter Exponate in die Welt der Wittelsbacher und ihre Geschichte ein. Ob Wappen aus Sandstein, ein Prunkmantel aus Seidensamt, Hirschfänger mit Elfenbeinbesatz, Kleindenkmäler oder Gemälde: Sie alle lassen das Wirken des Herrschergeschlechts, das über 700 Jahre die Geschichte Bayerns bestimmte, lebendig werden. Ebenso geben sie Aufschluss über einschneidende politische Ereignisse, einstige Formen der Selbstinszenierung und Herrscherpersönlichkeiten wie Herzog Albrecht V. und König Ludwig I. Vor Ort zu zahlen: ermäßigter Museumseintritt (€1,00), bitte rechtzeitig vor Beginn erwerben
Kursleitung: Paul Gaedtke
In Kooperation mit vhs München Nord
Das Bild vom Nationalsozialismus
Fotografien prägen unser Geschichtsbild. Sie haben den Anschein, objektiv zu sein, aber geben Ereignisse aus einer bestimmten Perspektive und mit einer bestimmten Absicht wieder. Wie also geht man mit historischen Fotos um? Welche Aussagekraft haben historische Fotos? Wie wurden sie verwendet und unter welchen Umständen sind sie entstanden? Und wie können diese Fotografien als historische Quelle genutzt werden?
In der Ausstellung München und der Nationalsozialismus greifen wir ausgewählte Fotografien heraus und analysieren ihre Entstehung, ihre Verwendung und ihre Bildsprache. Wir geben einen Einblick in die Wirkungsmacht von Fotografien und wie sie unser Geschichtsbild beeinflussen.
Barcelona Moderna. Von Gaudi bis Picasso
Um 1900 entwickelte sich Barcelona zu einem der dynamischsten Kulturzentren Europas. Zwischen industriellem Aufbruch, dem rasanten Wachstum der Stadt und sozialen Konflikten entstand hier der katalanische Modernisme – eine außergewöhnliche Kunstbewegung, die Architektur, Malerei, Design und Literatur umfasste. Die innovative Szene war von gegensätzlichen Stilen geprägt. Dabei ging es um das Ausloten von traditionellen Aspekten und modernen Impulsen, die Suche nach einer katalanischen Identität und die Weiterentwicklung ikonischer Errungenschaften der spanischen Kultur.
Die Ausstellung widmet sich erstmals in Deutschland diesem einzigartigen kulturellen Umfeld, indem sie die künstlerischen Entwicklungen der Stadt zwischen 1880 und 1914 beleuchtet.
Krippenausstellung des Bayerischen Nationalmuseums
Das Bayerische Nationalmuseum besitzt die künstlerisch wertvollste und in dieser Qualität weltweit führende Sammlung zur Krippenkunst in Süddeutschland, dem Alpenraum und Süditalien. Die anrührend kleinen oder beeindruckend großen, dramatisch inszenierten Krippen mit tausenden von Bestandteilen laden zu einer Entdeckungsreise durch 300 Jahre Kulturgeschichte dieses Andachtsbildes ein. Die phantasievollen Figuren und Krippenbilder sind ein emotionaler Genuss für Groß und Klein.
Kursleitung: Sigrid Dr. Epp
Veranstaltungsort: München, Bayerisches Nationalmuseum, Prinzregentenstraße 3
In Kooperation mit vhs Gilching
Besuch des Erdbebensimulator
Immer wieder erreichen uns erschreckende Berichte von Erdbeben und Tsunamis. Der Schalenaufbau unserer Erde zeigt, wo die Ursachen für diese zerstörerischen Bewegungen liegen. Warum häufen sich derartige Naturkatastrophen in manchen Regionen der Erde besonders und wie kann man sich davor schützen? Ein besonderes Erlebnis ist dabei der Besuch des Erdbebensimulators.
Hinweis: Personen mit Herzschrittmachern wie auch Personen mit Cochlea-Implantat wird vom Besuch des Erdbebensimulators abgeraten. Der Erdbebensimulator ist leider nicht barrierefrei erreichbar.
Liaisons Francaises. Französische Malerei in Bayern von C. Lorrain bis F. Boucher
Frankreich war stets eine wichtige Bezugsgröße in der bayerischen Geschichte, Politik und Kultur. Davon zeugt auch die Gemäldesammlung der Alten Pinakothek – mit früh erworbenen Gemälden von Claude Lorrain und Nicolas Poussin oder mit Porträts, die französische Maler im Dienste der Wittelsbacher gefertigt haben. Ausgehend von einem aktuellen Erschließungs- und Forschungsprojekt wagt die Ausstellung einen neuen Blick auf diesen besonderen Sammlungsbestand.
Stonehenge - uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen
Stonehenge, der berühmte prähistorische Steinkreis im Südwesten Englands, wird durch neue archäologische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse so umfassend verstanden wie nie zuvor. Moderne Ausgrabungen und Analysen zeigen, dass seine Erbauer – frühe Bauern vor 5000 Jahren – Teil einer spannenden und komplexen Kulturlandschaft waren. Die Entwicklung von Stonehenge erstreckte sich über Jahrhunderte und gipfelte um 2500 v. Chr. in jener monumentalen Form, die bis heute fasziniert. Die internationale Ausstellung „STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen“ präsentiert diese Forschungsergebnisse anhand von rund 600 Originalobjekten, Repliken und immersiven Medieninstallationen. Nach erfolgreichen Stationen in Nordamerika ist sie nun komplett überarbeitet und durch Funde aus Bayern ergänzt erstmals in Mitteleuropa zu sehen.
Kabuki - Schauspiel, Drucke, Fankultur
Die Sonderausstellung „Kabuki. Drucke – Schauspiel – Fankultur“ widmet sich der über 400-jährigen Geschichte des klassischen japanischen Theaters. Als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe steht Kabuki für opulente Kostüme, dramatische Masken und eine treue Fangemeinde, die bis in die Gegenwart reicht.
Franz von Stuck - zur Wiedereröffnung von Villa und Garten
Herzlich Willkommen in den historischen und grundlegend renovierten Räumen der Villa Stuck! Lernen Sie ihren ersten Bewohner kennen - wie lebte der "Künstlerfürst" Franz von Stuck, der zu seiner Zeit als Maler und Bildhauer ein Zentrum der Münchner Kunstszene bildete? Er entwarf auch die gesamte Innendekoration samt Mobiliar und gemeinsam mit seiner glamourösen Gattin Mary Lindpaintner prägte er das künstlerische und gesellschaftliche Leben der Prinzregentenzeit in München.
Kursleitung: Ursula Simon-Schuster, M.A.
In Kooperation mit vhs Gilching