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Bildende Kunst / Ausstellungen
Kurse (21)
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Kunst aktuell - Galeriebesuche
Meistens werden uns Künstler und Kunstrichtungen erst nach vielen Jahren bekannt. Was aber ist die Kunst der Gegenwart? In privaten Münchner Galerien werden wir ein breites Spektrum aktueller Strömungen entdecken und uns damit auseinandersetzen. Der Treffpunkt variiert von Termin zu Termin. Museum Brandhorst ist der 1. Treffpunkt. Die weiteren Treffpunkte gibt Ihnen die Kursleiterin in den Führungen bekannt.
Von Herzögen, Kurfürsten und Königen
Tauchen Sie im Bayerischen Nationalmuseum anhand ausgewählter Exponate in die Welt der Wittelsbacher und ihre Geschichte ein. Ob Wappen aus Sandstein, ein Prunkmantel aus Seidensamt, Hirschfänger mit Elfenbeinbesatz, Kleindenkmäler oder Gemälde: Sie alle lassen das Wirken des Herrschergeschlechts, das über 700 Jahre die Geschichte Bayerns bestimmte, lebendig werden. Ebenso geben sie Aufschluss über einschneidende politische Ereignisse, einstige Formen der Selbstinszenierung und Herrscherpersönlichkeiten wie Herzog Albrecht V. und König Ludwig I. Vor Ort zu zahlen: ermäßigter Museumseintritt (€1,00), bitte rechtzeitig vor Beginn erwerben
Kursleitung: Paul Gaedtke
In Kooperation mit vhs München Nord
Das Bild vom Nationalsozialismus
Fotografien prägen unser Geschichtsbild. Sie haben den Anschein, objektiv zu sein, aber geben Ereignisse aus einer bestimmten Perspektive und mit einer bestimmten Absicht wieder. Wie also geht man mit historischen Fotos um? Welche Aussagekraft haben historische Fotos? Wie wurden sie verwendet und unter welchen Umständen sind sie entstanden? Und wie können diese Fotografien als historische Quelle genutzt werden?
In der Ausstellung München und der Nationalsozialismus greifen wir ausgewählte Fotografien heraus und analysieren ihre Entstehung, ihre Verwendung und ihre Bildsprache. Wir geben einen Einblick in die Wirkungsmacht von Fotografien und wie sie unser Geschichtsbild beeinflussen.
Barcelona Moderna. Von Gaudi bis Picasso
Um 1900 entwickelte sich Barcelona zu einem der dynamischsten Kulturzentren Europas. Zwischen industriellem Aufbruch, dem rasanten Wachstum der Stadt und sozialen Konflikten entstand hier der katalanische Modernisme – eine außergewöhnliche Kunstbewegung, die Architektur, Malerei, Design und Literatur umfasste. Die innovative Szene war von gegensätzlichen Stilen geprägt. Dabei ging es um das Ausloten von traditionellen Aspekten und modernen Impulsen, die Suche nach einer katalanischen Identität und die Weiterentwicklung ikonischer Errungenschaften der spanischen Kultur.
Die Ausstellung widmet sich erstmals in Deutschland diesem einzigartigen kulturellen Umfeld, indem sie die künstlerischen Entwicklungen der Stadt zwischen 1880 und 1914 beleuchtet.
Krippenausstellung des Bayerischen Nationalmuseums
Das Bayerische Nationalmuseum besitzt die künstlerisch wertvollste und in dieser Qualität weltweit führende Sammlung zur Krippenkunst in Süddeutschland, dem Alpenraum und Süditalien. Die anrührend kleinen oder beeindruckend großen, dramatisch inszenierten Krippen mit tausenden von Bestandteilen laden zu einer Entdeckungsreise durch 300 Jahre Kulturgeschichte dieses Andachtsbildes ein. Die phantasievollen Figuren und Krippenbilder sind ein emotionaler Genuss für Groß und Klein.
Kursleitung: Sigrid Dr. Epp
Veranstaltungsort: München, Bayerisches Nationalmuseum, Prinzregentenstraße 3
In Kooperation mit vhs Gilching
Besuch des Erdbebensimulator
Immer wieder erreichen uns erschreckende Berichte von Erdbeben und Tsunamis. Der Schalenaufbau unserer Erde zeigt, wo die Ursachen für diese zerstörerischen Bewegungen liegen. Warum häufen sich derartige Naturkatastrophen in manchen Regionen der Erde besonders und wie kann man sich davor schützen? Ein besonderes Erlebnis ist dabei der Besuch des Erdbebensimulators.
Hinweis: Personen mit Herzschrittmachern wie auch Personen mit Cochlea-Implantat wird vom Besuch des Erdbebensimulators abgeraten. Der Erdbebensimulator ist leider nicht barrierefrei erreichbar.
Liaisons Francaises. Französische Malerei in Bayern von C. Lorrain bis F. Boucher
Frankreich war stets eine wichtige Bezugsgröße in der bayerischen Geschichte, Politik und Kultur. Davon zeugt auch die Gemäldesammlung der Alten Pinakothek – mit früh erworbenen Gemälden von Claude Lorrain und Nicolas Poussin oder mit Porträts, die französische Maler im Dienste der Wittelsbacher gefertigt haben. Ausgehend von einem aktuellen Erschließungs- und Forschungsprojekt wagt die Ausstellung einen neuen Blick auf diesen besonderen Sammlungsbestand.
Stonehenge - uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen
Stonehenge, der berühmte prähistorische Steinkreis im Südwesten Englands, wird durch neue archäologische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse so umfassend verstanden wie nie zuvor. Moderne Ausgrabungen und Analysen zeigen, dass seine Erbauer – frühe Bauern vor 5000 Jahren – Teil einer spannenden und komplexen Kulturlandschaft waren. Die Entwicklung von Stonehenge erstreckte sich über Jahrhunderte und gipfelte um 2500 v. Chr. in jener monumentalen Form, die bis heute fasziniert. Die internationale Ausstellung „STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen“ präsentiert diese Forschungsergebnisse anhand von rund 600 Originalobjekten, Repliken und immersiven Medieninstallationen. Nach erfolgreichen Stationen in Nordamerika ist sie nun komplett überarbeitet und durch Funde aus Bayern ergänzt erstmals in Mitteleuropa zu sehen.
Kabuki - Schauspiel, Drucke, Fankultur
Die Sonderausstellung „Kabuki. Drucke – Schauspiel – Fankultur“ widmet sich der über 400-jährigen Geschichte des klassischen japanischen Theaters. Als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe steht Kabuki für opulente Kostüme, dramatische Masken und eine treue Fangemeinde, die bis in die Gegenwart reicht.
Franz von Stuck - zur Wiedereröffnung von Villa und Garten
Herzlich Willkommen in den historischen und grundlegend renovierten Räumen der Villa Stuck! Lernen Sie ihren ersten Bewohner kennen - wie lebte der "Künstlerfürst" Franz von Stuck, der zu seiner Zeit als Maler und Bildhauer ein Zentrum der Münchner Kunstszene bildete? Er entwarf auch die gesamte Innendekoration samt Mobiliar und gemeinsam mit seiner glamourösen Gattin Mary Lindpaintner prägte er das künstlerische und gesellschaftliche Leben der Prinzregentenzeit in München.
Kursleitung: Ursula Simon-Schuster, M.A.
In Kooperation mit vhs Gilching
Die Münchner Residenz - vom Antiquarium zum Königsbau
Die Münchner Residenz war von 1508 bis 1918 Wohn- und Regierungssitz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige. Räume und Kunstsammlungen wie das Antiquarium, einer der prächtigsten Renaissancesäle nördlich der Alpen, und die Reichen Zimmer, Perlen des Rokoko, bezeugen den Kunstsinn des Hauses Wittelsbach. Die "Reiche Kapelle" Maximilians I. und der sanierte Königsbau mit den Wohnappartements Ludwigs I. und den Nibelungensälen sind weitere Höhepunkte des Rundgangs.
FrauenBilder in Kunst und Gesellschaft
Wir verfolgen, wie Künstlerinnen und Künstler Frauen vom Idealbild der Antike über Madonnen, Musen und Schönheitsnormen bis zu feministischen Gegenbildern der Moderne darstellen. Wie verändern sich Rollen, Macht und Sichtbarkeit? Ein inspirierender Blick auf Wandel und Selbstbestimmung.
Die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme erhalten Sie nach der Anmeldung.
Kursleitung: Johanna Gastager
Veranstaltungsort: Online-Seminar
In Kooperation mit vhs Ebersberger Land
Macht und Pracht: Rundgang durch die Münchner Residenz
Über drei Jahrhunderte hinweg entwickelte sich die Residenz der Wittelsbacher zu einem beeindruckenden Ensemble von Wohn- und Repräsentationsräumen – ein wachsendes Zeugnis von Macht, Geschmack und künstlerischem Anspruch. Heute zählt die ehemalige Münchner Hofresidenz zu den bedeutendsten Raumkunstmuseen Deutschlands. Jeder Regent hinterließ seine Spuren, indem er die Räume von den herausragendsten Künstlern und Handwerkern seiner Zeit neu gestalten ließ – stets im Einklang mit dem Stil und Geist der jeweiligen Epoche. Der Rundgang durch die Residenz ist eine Reise durch die Kunst- und Kulturgeschichte: Er beginnt mit der Renaissance – glanzvoll vertreten durch das berühmte Antiquarium – und führt weiter zu den filigranen Prunkräumen des Rokoko, die François de Cuvilliés mit barocker Leichtigkeit und architektonischer Raffinesse erschuf.