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Geschichte / Zeitgeschichte
Kurse (18)
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Viren – faszinierend und gefürchtet, aber auch nützlich
Viren sind für die meisten Menschen gleichbedeutend mit Krankheitserregern und haben deshalb ein sehr schlechtes Image. Bei genauerer Betrachtung kann man allerdings erkennen, dass es sich um überaus faszinierende Gebilde handelt, die in der Natur nicht nur Krankheitserreger darstellen, sondern auch eine wichtige Funktion in der Evolution haben und klug eingesetzt, denke man an Bakteriophagen im Kampf gegen resistente Keime, auch eine positive Wirkung für den Menschen entfalten können. Es werden Aufbau und Entdeckung von Viren behandelt, ihre Vermehrung und Funktion in der Natur beleuchtet, Viren als Auslöser für Krankheiten und ihre Bekämpfung
Angewandte Kernphysik
"Atomkraft" und radioaktive Strahlung sind Begriffe, die uns Menschen stark polarisieren und bei den meisten sofort eine Abwehrhaltung hervorrufen. Aber wer weiß eigentlich wirklich darüber Bescheid, was Strahlung ist oder wie ein Kernreaktor funktioniert? Dieses Seminar soll einen Einblick in die Welt der angewandten Kernphysik gewähren, essenzielle Begriffe, Zusammenhänge und Techniken erklären.
Online-Vortrag: STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen
STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen
Eines der mysteriösesten und bekanntesten Bauwerke der frühen Menschheitsgeschichte ist das Megalith-Bauwerk Stonehenge in England.
Vom 18. September 2026 bis zum 29. August 2027 präsentiert die Archäologische Staatssammlung mit der Ausstellung „STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen“ moderne Forschungserkenntnisse zum weltberühmten Steinkreis!
Kurator Dr. Heiner Schwarzberg führt Sie virtuell durch die Sonderschau mit vielen originalen Funden.
Gemeinsam entdecken Sie die Entwicklung der Anlage und die Menschen dahinter, die diese vor über 5000 Jahren geschaffen und genutzt haben.
Heiner Schwarzberg ist ein deutscher Prähistorischer Archäologe. Er leitet die Abteilung Vorgeschichte an der Archäologischen Staatssammlung in München.
In Kooperation mit der Archäologischen Staatssammlung und der Staatlichen Museumsagentur Bayern
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Dr. Heiner Schwarzberg
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Die Bedeutung der Religion in der US-amerikanischen Gesellschaft
Das Seminar will die verschiedenen religiösen Traditionen in der amerikanischen Gesellschaft vorstellen. Es wird das calvinistisch-puritanische Erbe und das aus ihm erwachsene Selbstverständnis eines besonderen weltgeschichtlichen Auftrags genauso wie die Entstehung des kirchlichen Pluralismus und spezieller amerikanischer Kirchengemeinschaften, etwa der Mormonen, aber auch der afroamerikanischen Kirchen, beleuchten. Auch gegenwärtige, aus mehreren Erweckungsbewegungen entstandene fundamentalistische Strömungen, deren politischer Einfluss und ihre Einstellung zu sozial- und kulturpolitischen Themen wie Abtreibung, geschlechtlicher Orientierung sowie ihr Einfluss auf die Medien werden in den Blick genommen.
Online-Vortrag: Deutsch-jüdische und israelische Literatur
Seit Heinrich Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische Autoren und Autorinnen ein wichtiger Bestandteil der deutschen Literatur.
In ihren Werken kommt zum Ausdruck, was man die „deutsch-jüdische Symbiose“ zu nennen pflegte.
Aber nicht erst seit Hitler war dieser Begriff sehr problematisch und wird heute kaum noch verwendet.
Seit etwa zwei Generationen gibt es in Deutschland auch jüdische Autoren und Autorinnen aus einem anderen Land: aus Israel.
Nach der Staatsgründung 1948 dauerte es noch etwa zwei Jahrzehnte, bis diese Literatur international bekannt wurde, und seit den 1980er Jahren sind Namen wie Amos Oz, Zruya Shalev oder David Grossman auf dem deutschen Buchmarkt sehr präsent.
Als Dichter und Verleger kennt Michael Krüger viele israelische Autoren persönlich; Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erforscht die Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur. In einem Gespräch tauschen sie ihre Erfahrungen aus.
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Prof. Dr. Jakob Hessing, Dr. h.c. Michael Krüger
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Online-Vortrag: Die Abschottung der Welt: Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945
In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten.
Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab.
Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben.
Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen.
Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin.
Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.
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Dr. Susanne Heim
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Willkommen in der Flugwerft Schleißheim
Erleben Sie auf 8000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Geschichte der Luftfahrt. Vom Lilienthal-Gleiter bis zum Eurofighter, vom Flugboot bis zur Rakete: Etwa 70 Flugobjekte, dazu Motoren und Modelle, Luftfahrtgeschichte - die Fachführung gibt Ihnen Einblick.
Online-Vortrag: Versunkene Welten: Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji
Heutzutage spazieren Millionen von Besuchern durch antike Ruinenstädte.
Voll Bewunderung studieren wir die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen uns vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag.
Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene.
Im Altertum ging man mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer um: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert.
Martin Zimmermann zeigt in diesem Vortrag, wie die Menschen in der Antike selbst auf bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji geblickt haben.
Er lehrt Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt.
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Prof. Dr. Martin Zimmermann
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Online-Vortrag: Veränderungsstress. Warum tun sich Gesellschaften mit Veränderungen so schwer?
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen Veränderungen wahrnehmen und wie unterschiedliche Gruppen auf sozialen Wandel reagieren.
Es soll gezeigt werden, dass ein Teil unserer gegenwärtigen Konflikte mit der starken Dynamisierung der Gesellschaft zu tun haben.
Es wird auch diskutiert, wie sich Kontinuitätsbedürfnisse und Veränderungsanforderungen miteinander kombinieren lassen.
Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen.
2021 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Bücher Ungleich Vereint. Warum der Osten anders bleibt (2024) sowie die gemeinsam mit Thomas Lux und Linus Westheuser verfasste Studie Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft (2023) standen monatelang auf der Sachbuch-Bestenliste und auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Für Ungleich Vereint erhielt er außerdem den Bayrischen Buchpreis 2024 und stand auf der Shortlist für den Sachbuchpreis des Norddeutschen Rundfunks.
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Prof. Dr. Steffen Mau
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Online-Vortrag: Trump und die MAGA-Bewegung
Gibt es einen Trumpismus ohne Trump?
Wie wird sich die MAGA-Bewegung angesichts der immer eklatanter werdenden Führungsschwäche des alternden Präsidenten weiterentwickeln?
Wie sieht es in der MAGA-Bewegung intern aus?
Der Vortrag zeichnet ein Innenbild der rivalisierenden Strömungen der trumpistischen Szene in den USA im Umfeld der anstehenden Zwischenwahlen und analysiert die Stärkeverhältnisse innerhalb der rechten Szene in den USA."
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Prof. Dr. Michael Hochgeschwender
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Mythos und Oper
Von Monteverdis „Orfeo“ über Wagners „Ring des Nibelungen“ bis hin zu Richard Strauss’ „Elektra“ oder „Danae“ bestimmt die Mythologie mit ihren zeitlosen Themen und ihren geheimnisvollen Gestalten die Operngeschichte. Der Mythos als Konstante des Daseins bleibt primäre künstlerische Inspirationsquelle und vermag Komponisten und Publikum über die Zeit hinweg gleichermaßen zu faszinieren.
Die Rose von einst steht nur noch als Name
Herbst 1327. Der gelehrte Franziskaner William von Baskerville trifft im Auftrag des deutschen Königs und späteren Kaisers Ludwig IV. und begleitet von seinem Adlatus Adson von Melk in heikler politischer Mission in einer norditalienischen Benediktinerabtei ein. Dort wird er mit einem mysteriösen Todesfall konfrontiert. Dies ist die Ausgangslage in Ecos großer Erzählung, einer faszinierenden Komposition aus spätmittelalterlichem Klosterleben, Machtpolitik und Kriminalfall. In unserem Kurs wollen wir den Weltbildern nachspüren, die den Handlungen der Protagonisten des Romans zugrunde liegen.
Online-Vortrag: Konrad Adenauer. Kanzler nach der Katastrophe
Unter den Kanzlern der Bundesrepublik Deutschland ragt Konrad Adenauer heraus.
Er ist es, der nach NS-Diktatur, Zweitem Weltkrieg und Holocaust 1949 die erste Bundesregierung bilden kann und die von außen gestiftete Demokratie im Westen verankert.
Damit legt er die Fundamente einer Erfolgsgeschichte, die den Westdeutschen auf Jahrzehnte hinaus Wohlstand und Frieden beschert.
Aber Adenauer ist es auch, der die deutsche Teilung in Kauf nimmt und Millionen seiner Landsleute ein Beschweigen ihrer Vergangenheit ermöglicht.
Der renommierte Zeithistoriker Norbert Frei nimmt den 150. Geburtstag des Gründungskanzlers zum Anlass für ein unbestechliches Portrait des Mannes, der die deutsche Geschichte nach 1945 geprägt hat wie niemand sonst
Norbert Frei lehrte Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Davor forschte er u.a. an dem Institut für Zeitgeschichte, an der Harvard University, in Princeton, in Jerusalem und am Wissenschaftskolleg zu Berlin.
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Prof. Dr. Norbert Frei
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Online-Vortrag: Gottes Zeit: Jüdische, christliche und pagane Zeitvorstellungen und Zeiterfahrungen in der Antike
War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten.
Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun?
Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurz gefasst vorstellt.
Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.
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Prof. Dr. Dr. Christoph Markschies
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Nichts ist spannender als Wirtschaft
Grundlagen begreifen – Nachrichten einordnen – Zusammenhänge erkennen
Was bedeutet eigentlich „Inflation“ genau – und wie wirkt sie sich auf unseren Alltag aus? Warum ist der Leitzins der Zentralbank so wichtig? Was steckt hinter Begriffen wie „Bruttoinlandsprodukt“, „Wachstum“, „Rezession“ oder „Globalisierung“ – und warum betreffen sie uns alle?
In dieser Vorlesungsreihe werfen wir gemeinsam einen verständlichen Blick auf die Grundlagen der Wirtschaft. Ziel ist es, wirtschaftliche Zusammenhänge so zu erklären, dass sie greifbar werden und sich mit aktuellen Entwicklungen in Nachrichten, Politik und Gesellschaft verknüpfen lassen.
Ohne Fachchinesisch, dafür mit vielen Beispielen aus dem Alltag, Medien und der Weltpolitik lernen wir, wie Wirtschaft „tickt“: Welche Rollen spielen Unternehmen, Konsumierende, Staat und Banken? Was sind Märkte – und wie entstehen Preise?
Europas Theater
Kult & Politik: Das antike Theater / Liturgie & Entgrenzung: Das Theater des Mittelalters / Elite & Propaganda: Das Theater der Renaissance / Welt & Bühne: Das Theater des Barock / Illusion & Boom: Das Theater des 19. Jahrhunderts.
Mit Theaterbesuch
Die Münchner Kultur um 1900
Jeder kennt das Schlagwort: “München leuchtet.” Was aber leuchtete und hat nicht der Urheber dieser Kennzeichnung Jahre später festgestellt, München sei die dümmste Stadt Deutschlands? Die Entwicklungslinien der Literatur in München von Paul Heyse zu Heinrich Mann, der Malerei von Lenbach zu Kandinsky, der Frauenbewegung von Anita Augspurg zur Reventlow und Ricarda Huch, die Damenakademie, den Jugendstil, die Verlage der Zeit und damit sowohl ein lebendiges als auch kritisches Bild der Stadt in jener Zeit werden vorgestellt.
Sie kontrollieren alles!
Wir leben in einer Zeit, in der eine Flut von Verschwörungsmythen und Verschwörungserzählungen in allen Medien Verbreitung findet. Dass Deutschland aus hochfliegenden Verkehrsflugzeugen mit giftigen Chemikalien besprüht werde und die Presse unter der Kontrolle einer Geheimorganisation stehe, sind nur zwei von beliebig vielen Beispielen.
Der Kurs beleuchtet den Aufbau von Verschwörungserzählungen sowie ihre Strategie zur Abwehr von Gegenargumenten und fragt nach ihrer Funktion als mentalem Modell zum Verstehen einer komplexen Welt.