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Was ist Geschichte? Wie verläuft Geschichte? #Hybrid

Geschichtsschreibung ist immer menschengemacht und liefert auch den Rahmen für Geschichtstheorien. Die Grundfrage ist, wie Geschichte verläuft. Darüber hat man sich seit der Antike und auch in allen nichtwestlichen Kulturen Gedanken gemacht. Es gibt z. B. zyklische Theorien, bei denen Erde und Kosmos nach einem Weltbrand neu entstehen (etwa bei Heraklit). Es gibt lineare Theorien, z. B. von der Schöpfung bis zum Jüngsten Tag. Sie enden mit dem Untergang der materiellen Welt, aber dem Überleben der Seele. Es gibt Erlösungstheorien, die im Jenseits enden (z. B. der Geschichtsverlauf im Christentum) oder die im Diesseits enden (z. B. im Kommunismus der marxistischen Geschichtstheorie). Vorstellungen zum Verlauf der Geschichte haben großen Einfluss auf bestimmte Literaturgattungen (z. B. Weltchroniken) gehabt und auch auf Kalender. Es gibt außerdem im 19. Jahrhundert sozialdarwinistische und evolutionäre, leider auch rassistische Geschichtstheorien. Auguste Comte liefert mit dem Dreistadiengesetz eine optimistische, Oswald Spengler im 20. Jahrhundert eine pessimistische Geschichtstheorie.

Termine

# Termin Ort / Raum
1
Dienstag 10.11.2026 10:30–12:30 Uhr
Ort / Raum
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2
Dienstag 17.11.2026 10:30–12:30 Uhr
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3
Dienstag 24.11.2026 10:30–12:30 Uhr
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4
Dienstag 01.12.2026 10:30–12:30 Uhr
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5
Dienstag 08.12.2026 10:30–12:30 Uhr
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