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Frauengeschichte auf dem Münchner Waldfriedhof: Kunst, Mut und Sieg
Wer war die erste deutsche Olympiasiegerin und welche Frau stand für die Pallas Athene auf der Maximiliansbrücke Modell?
Welche „malende Hausfrau“ erhielt das Bundesverdienstkreuz und wer war die promovierte „Mooshex“?
Der Fokus dieses Rundgangs auf dem Münchner Waldfriedhof liegt in der Vorstellung berühmter und weniger berühmter Künstlerinnen, Sportlerinnen und Vertreterinnen der bürgerlichen Frauenbewegung, welche in München lebten und wirkten.
Neben einzelnen Biografien werden auch Fragen der Erinnerungskultur und Sichtbarkeit weiblicher Lebensleistungen im öffentlichen Raum thematisiert. Erläuterungen zur Entstehungsgeschichte des Waldfriedhofs runden die Führung ab.
Badeschmankerl & berühmte Gäste: Ausflug zum Thumsee bei Bad Reichenhall
Um 1900 entdeckten Gäste den Kristallenen Thumsee in der Nähe Reichenhalls. "Alpenrosen, Erdbeeren, Blumen und (hoffentlich) auch Pilze" erfreuen dort schon 1901 Sigmund Freud samt Familie. Heute lädt die erfrischende Bergluft zum Ausatmen und mannigfaltiges Grün zum Auftanken ein. Am Reichenhaller Bahnhof bringt uns der Stadtbus in 20 Minuten zum See. Nach einem Spaziergang am idyllischen Ufer kehren wir beim Traditionsgasthof Seewirt auf der Seeterrasse ein. Danach inspiriert die Geschichte der Sommerfrische zu einer kleinen Promenade, wo prominente Reichenhaller Gäste wie Erich Kästner, Morgenstern & Co uns begegnen. Nach einer Kaffee-Erfrischung beim Madlbauer geht es wieder mit Bus und Bahn zurück nach München.
Erinnerungsort Olympia-Attentat München 1972
Der Erinnerungsort Olympia-Attentat München 1972 ist den zwölf Opfern des Terroranschlags gewidmet: den elf israelischen Sportlern und dem deutschen Polizisten, die von den Attentätern getötet wurden. Ihre Biografien stehen am Erinnerungsort im Mittelpunkt, eine filmische Installation bringt den Besucher_innen außerdem die exakten zeitlichen Abläufe der Geiselnahme näher und ordnet die historisch überlieferten Film und Audiodokumente der Ereignisse in ihrer politischen Dimension aus heutiger Sicht ein.
Münchens Wasserversorgung und ihre Brunnen
Fast 50 Brunnen der Landeshauptstadt liefern Trinkwasserqualität. Sie erzählen so manche Geschicte über Münchner Originale, technische Innovation und bayerische Herrscher.
Kulturgeschichte Münchens im 20. und 21. Jahrhundert
Martina Sepp nimmt Sie mit auf einen Streifzug durch die Architektur und Stadtentwicklung Münchens – von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zu aktuellen Bauten des 21. Jahrhunderts. Die Stationen: Nierentisch und Petticoat, der Aufschwung nach dem 2. Weltkrieg – die zweite Zerstörung Münchens in den sechziger Jahren – die Olympiade 1972: München wird Weltstadt – Highlights moderner Architektur in München.
Ausgleichsgymnastik mit Schwerpunkt Wirbelsäule
Aktiv, fit und beweglich werden und bleiben, das ist Ziel des Kurses. Durch ein Aufwärmtraining mit Koordinations- und Ausdauerschulung bringen wir unseren Körper allmählich auf Touren und widmen uns dann mit abwechslungsreichen Übungen (mit und ohne Geräte) der Stärkung des Schulterbereiches, der Bauch- und Rückenmuskulatur, aber auch der Kräftigung des Lenden- und Hüftbereiches sowie der Bein- und Armmuskulatur. Eine bewusste Atemtechnik, gezielte Dehnungs- und Entspannungsübungen runden die Gymnastik ab. Die Kurse möchten dazu beitragen, die motorischen Fähigkeiten im Alltag zu erhalten, zu verbessern und durch eine bewusstere Körperhaltung helfen, Wirbelsäulenschäden vorzubeugen.
Die Übungen ersetzen keine ärztliche bzw. krankengymnastische Behandlung! Bei akuten Beschwerden ist Rücksprache mit dem Hausarzt zu empfehlen.
Bitte mitbringen: eigene Gymnastikmatte und evtl. Getränk
Junge Kunst in der Akademie
Einmal im Jahr, zum Semesterende, verwandelt sich die ganze Kunstakademie in ein Ausstellungsgebäude. Jede Klasse zeigt ausgewählte Arbeiten in ihrem Saal, aber auch in den Gängen, Treppenhäusern und Gärten gibt es viel zu entdecken. Eine gute Gelegenheit sowohl hinter die Fassade des alten Gemäuers zu schauen, als auch den gewagten Neubau von Coop Himmelblau zu entdecken und sich überraschen zu lassen von den Ideen, die die jungen angehenden Künstler präsentieren.
Barock erleben: Die Klosterkirche Schäftlarn – Klang, Kunst und Konstruktion
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der barocken Klosterkirche Schäftlarn. Bei dieser exklusiven Führung erleben Sie die Kirche aus drei ungewöhnlichen Perspektiven: als kunsthistorisches Gesamtkunstwerk, als klingenden Raum durch eine live präsentierte Orgelvorführung – und schließlich von ganz oben: mit einer Besichtigung des beeindruckenden historischen Dachstuhls. Einführung und Kirchenführung – Geschichte der Klosteranlage und der barocken Kirche – Erläuterung der Architektur, Stuckaturen und Altäre – Besondere Blickwinkel zur spirituellen und künstlerischen Bedeutung Orgelpräsentation – Vorstellung der Orgel Vleugels – Klangvorführung mit verschiedenen Registern und Werken – Erklärung der barocken Orgeltechnik und Akustik des Kirchenraums Besichtigung des Dachstuhls – Aufstieg über die Empore in den Dachraum – Blick in das hölzerne Tragwerk über dem Kirchenschiff – Erläuterungen zur Konstruktion, Erhaltung und Statik des historischen Dachwerks Treffpunkt: Eingang zur Kirche
Haar - Macht - Lust
"Haar – Macht – Lust" ist Motto und Programm, denn Haare sind mehr als Stil: Sie erzählen von Schönheit, Begehren, Macht und Ohnmacht, von Anpassung und Rebellion. Als politisches, religiöses, kulturelles und persönliches Ausdrucksmittel prägen sie Identität und Zugehörigkeit. Die Kunsthalle München zeigt in einer sinnlichen Schau durch drei Jahrtausende mit rund 200 Exponaten, welche Wirkmacht das Alltägliche besitzt.
Bellezza und Beauté
Italien und Frankreich prägen Bayern seit Jahrhunderten auf vielschichtige Weise: deutlich sichtbar in Kunst und Kultur, ebenso in Küche, Sprache und Sitten.
Über die Alpen – Wege zwischen Italien und Bayern, Maffei, Arco und Co. – Italiener in München, Dynastische Verbindung Italien-Bayern-Frankreich, La Grande Nation – Der französische Einfluss
Haar - Macht - Lust
"Haar – Macht – Lust" ist Motto und Programm, denn Haare sind mehr als Stil: Sie erzählen von Schönheit, Begehren, Macht und Ohnmacht, von Anpassung und Rebellion. Als politisches, religiöses, kulturelles und persönliches Ausdrucksmittel prägen sie Identität und Zugehörigkeit. Die Kunsthalle München zeigt in einer sinnlichen Schau durch drei Jahrtausende mit rund 200 Exponaten, welche Wirkmacht das Alltägliche besitzt.
Between and Beyond
Der erweiterte Bildraum. Werke aus der Sammlung ab 1960
Der Raum bestimmt unsere Position, Bewegung und Wahrnehmung. Als Betrachtende erleben wir Kunst nie losgelöst vom Raum, sondern immer im Raum. Unter dem Titel Between & Beyond präsentiert die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne Werke aus dem eigenen Bestand, die sich mit der ästhetischen wie gesellschaftlichen Wahrnehmung des Raumes auseinandersetzen. Gezeigt werden Gemälde, Objekte und installative Arbeiten von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart, welche die Beziehung zwischen Werk, Raum und Betrachter:in benennen.
Ab den 1960er Jahren begannen Künstler:innen der Minimal Art, den umgebenden Raum als integralen Bestandteil ihrer Werke zu begreifen. Der Raum wird als Zwischenraum („between“) angesehen, der zwischen Werk und Betrachtenden entsteht oder als imaginärer und transzendenter Raum („beyond“), der durch Licht, Schatten und Bewegung erfahrbar wird.
Pioniere wie Dan Flavin, Fred Sandback oder die bislang wenig beachtete Mary Miss verwendeten neue Materialien und schufen mit ihren Werken Räume, in die explizit auch die Erfahrungen der Betrachtenden einbezogen wurden. Der Ausstellungsraum wurde Teil des Kunstwerks. Auch in der Malerei wurde der Bildraum immer stärker hinterfragt: Lucio Fontana zerschnitt die Leinwand, Ida Applebroog setzte ihre Kompositionen aus mehreren einzelnen Leinwänden mit sich ergänzenden Motiven zusammen. Die Perspektiven auf einen erweiterten Bildraum beeinflussten auch die nachfolgenden Generationen. Monika Baer hinterfragt Sehgewohnheiten, indem sie ihre abstrakte Malerei mit subtilen Zeichen durchbricht. Victor Leguy oder Roman Ondak erweitern den Bildraum um eine gesellschaftliche Dimension, indem die Autorschaft mit Nicht-Künstler:innen geteilt wird.
Die präsentierten Werke aus der Sammlung Moderne Kunst beziehen die Besucher:innen ein und machen den Museumsraum neu erfahrbar. Schwebezustände, Übergangs- und Schwellenmomente laden ein zu einer veränderten Art der Auseinandersetzung – mit sonst Verdrängtem oder Übersehenem.
Das Lehel – Von Wäschern, Kirchen und Prachtstraßen
Ein Streifzug durch die einstige Vorstadt: Die Isar und ihre Nebenarme prägten diese alte Vorstadt Münchens bis ins 19. Jahrhundert hinein. Später verliehen der Bau der Maximilianstraße und der Prinzregentenstraße dem Viertel große Attraktivität. Es entstanden prächtige Mietshäuser und Museen, die Lukaskirche und, am malerischen St.-Anna-Platz, die erste Rokokokirche Münchens. Durchstreifen Sie diese Viertel mit seinem besonderen Flair, das heute zu den teuersten Wohngegenden Münchens zählt, einst aber von Tagelöhnern und Wäscherinnen bewohnt wurde.
Götter - Helden - Mythen
Marmorne Zeugen vergangener Zeiten, aber von welchen geschichtlichen Ereignissen erzählen diese antiken Skulpturen? Woran erkennt man sie ud auf was verweisen die häufig beigegebenen Attribute? Öffnen wir das steinere Lesebuch und lassen die Statuen mit all ihren Taten, Wünschen und menschlichen Schwächen lebendig werden.
Carl Albrecht : Kurfürst - Liebhaber – Kaiser
Kurfürst Carl Albrecht, der Sohn des "Blauen Kurfürsten" Max Emanuel, schuf in der Münchner Residenz repräsentative Räume, die der von ihm angestrebten (und erreichten ! ) Kaiser-Würde Ehre machten : die reichste Ahnengalerie des deutschen Spätbarock und die Reichen Zimmer, "das schönste Rokoko Europas". Carl Albrecht zeigte sich auch gegenüber seinen Mätressen spendabel - so gibt es nahe der Residenz gleich zwei prächtige Palais für sie und deren Nachwuchs.
Im Reich des Minotaurus - Otl weist den Weg
Kein Geringerer als Otl Aicher, der große Gestalter von Olympia 1972, hat auch das Bild des Flughafen München geprägt. Und ihn als ein Zitat des Olympiageländes angelegt.Wo im Olympiagelände ein Labyrinth, ist auch eines im Flughafen. Ebenso eine ökomenische Kirche mit einem griechischen Kreuz. Und hüben wie drüben führt der Faden der Ariadne durch das Labyrinth. Wir werden von König Minos alias Ludwig II. begrüßt, stehen vor dem Minotaurus, fahren mit der Gondel und steigen den Gletscher hinauf zur Berghütte. Wir bestaunen eine labyrinthische Treppe an der Decke und sehen sprechende Blumen. Und Toilettenschilder, die Geschichte machten. Wir folgen dem Faden der Ariadne durch das Labyrinth. Danke Otl für dieses Meisterwerk an Flughafen. Flieg Ikarus, flieg, aber nicht zu hoch.
American Lifestyle im Fasangarten
In der ehemaligen AmiSiedlung begeben wir aus auf Spurensuche. Wo kann man noch Besonderheiten des American Way of Life in Bavaria erkennen? Wir starten am S-Bahnhof Fasangarten, am Auguste-Kent-Platz. Schon hier ist sichtbar, wie sehr das gesamte Viertel im Wandel ist. Zu entdecken gibt es unter anderem ein ehemaliges Baseballfeld, die Verwandlung der ehemaligen, neutralen „Chapel“ in die russisch-orthodoxe Kirche „Kathedrale der Hl. Neumärtyrer und Bekenner Russlands“ und das Cincinnati Kino.
Englisch: Conversation C2
A course intended for people being virtually fluent in English: you are interested in discussing current affairs and a wide variety of topics. Teacher provides materials.
Die verzögerte Wahrnehmung- Der Untergang einiger Großreiche
Oft vollzog sich der Verfall eines Imperiums in langen Etappen, so von den Zeitgenossen zunächst kaum erkannt. War der Niedergang unausweichlich, barg sich dort ein Keim künftiger Verbesserungen etwa für die kleineren Völker? Oder war dies eine Katastrophe für die Stabilität der Umgebung. Wir untersuchen das Spanische Weltreich um 1700, die Osmanen ab 1683, Österreich-Ungarn 1918 , das Britische Empire 1956 und die UdSSR 1991.
Die Borstei: Ein Lebensraumkonzept
Erfahren Sie Fakten und Geschichten über die in den Jahren 1924 bis 1929 erbaute Borstei. Freuen Sie sich auf eine kurzweilige Führung durch das visionäre Architekturdenkmal mit seinen großzügigen Gärten und zahlreichen Kunstwerken. Sie besuchen auch das Borstei-Museum und entdecken ein lebendiges „Dorf" in der Stadt, an dem Sie sicher schon oft vorbeigefahren sind.
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