Übersicht unserer Dozent:innen
Dozent:innen A-Z
M.A. Ursula Simon-Schuster
Kurse (6)
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München bei Nacht
Ein abendlicher Altstadtrundgang zu historischen Gebäuden und moderner Architektur. Lauschen Sie den spannenden Geschichten der Bauherrn und Bewohner. Passagen, bezaubernde Innenhöfe und schöne Geschäfte gibt es zu erkunden. Bei unserem Nachtwalk entdecken wir interessante Lokale, angesagte Bars und Treffpunkte. Sie bekommen Ausgehtipps, Ideen für den nächsten "Nachtausflug" oder einfach Lust zu weiteren Stadttouren. Als Ausklang können Sie einen Prosecco, Drink oder Espresso an einer der sieben Bars im Hotel Bayerischer Hof genießen (Getränke nicht inkl.).
Barcelona Moderna. Von Gaudi bis Picasso
Um 1900 entwickelte sich Barcelona zu einem der dynamischsten Kulturzentren Europas. Zwischen industriellem Aufbruch, dem rasanten Wachstum der Stadt und sozialen Konflikten entstand hier der katalanische Modernisme – eine außergewöhnliche Kunstbewegung, die Architektur, Malerei, Design und Literatur umfasste. Die innovative Szene war von gegensätzlichen Stilen geprägt. Dabei ging es um das Ausloten von traditionellen Aspekten und modernen Impulsen, die Suche nach einer katalanischen Identität und die Weiterentwicklung ikonischer Errungenschaften der spanischen Kultur.
Die Ausstellung widmet sich erstmals in Deutschland diesem einzigartigen kulturellen Umfeld, indem sie die künstlerischen Entwicklungen der Stadt zwischen 1880 und 1914 beleuchtet.
Liaisons Francaises. Französische Malerei in Bayern von C. Lorrain bis F. Boucher
Frankreich war stets eine wichtige Bezugsgröße in der bayerischen Geschichte, Politik und Kultur. Davon zeugt auch die Gemäldesammlung der Alten Pinakothek – mit früh erworbenen Gemälden von Claude Lorrain und Nicolas Poussin oder mit Porträts, die französische Maler im Dienste der Wittelsbacher gefertigt haben. Ausgehend von einem aktuellen Erschließungs- und Forschungsprojekt wagt die Ausstellung einen neuen Blick auf diesen besonderen Sammlungsbestand.
Stonehenge - uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen
Stonehenge, der berühmte prähistorische Steinkreis im Südwesten Englands, wird durch neue archäologische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse so umfassend verstanden wie nie zuvor. Moderne Ausgrabungen und Analysen zeigen, dass seine Erbauer – frühe Bauern vor 5000 Jahren – Teil einer spannenden und komplexen Kulturlandschaft waren. Die Entwicklung von Stonehenge erstreckte sich über Jahrhunderte und gipfelte um 2500 v. Chr. in jener monumentalen Form, die bis heute fasziniert. Die internationale Ausstellung „STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen“ präsentiert diese Forschungsergebnisse anhand von rund 600 Originalobjekten, Repliken und immersiven Medieninstallationen. Nach erfolgreichen Stationen in Nordamerika ist sie nun komplett überarbeitet und durch Funde aus Bayern ergänzt erstmals in Mitteleuropa zu sehen.
Kabuki - Schauspiel, Drucke, Fankultur
Die Sonderausstellung „Kabuki. Drucke – Schauspiel – Fankultur“ widmet sich der über 400-jährigen Geschichte des klassischen japanischen Theaters. Als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe steht Kabuki für opulente Kostüme, dramatische Masken und eine treue Fangemeinde, die bis in die Gegenwart reicht.
Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter
Die Ausstellung rückt wegweisenden Errungenschaften in den Mittelpunkt – von Franz Marcs symbolischer Farbtheorie über Wassily Kandinskys Abstraktionen bis hin zu Alexander Sacharoffs performativen Grenzüberschreitungen. Besonderes Augenmerk gilt den Künstlerinnen, die – für ihre Zeit ungewöhnlich sichtbar – eine zentrale Rolle in der Bewegung spielten. Neben Gabriele Münters expressiver Malerei treten ausdrucksstarke Selbstporträts von Elisabeth Epstein, die dramatischen Gemälde der Kosmopolitin Marianne von Werefkin und Maria Franck-Marcs hintergründige Stillleben und utopische Kinderwelten. Bedeutende Neuzugänge zur Sammlung des Lenbachhauses wie die großformatigen abstrakten Kompositionen von Wilhelm Morgner oder sozialkritische Werke von Emmy Klinker und Albert Bloch sind erstmals zu sehen. Der Blauen Reiter verstand Kunst als Botschaft und nicht als bloßes Problem der (schönen) Form. So beschreibt Else Lasker-Schüler 1911 in einem Gedicht die Suche nach einem weiteren Horizont mit den Worten: "Über die Welt hinaus."